* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Freunde
   
    edithp

    - mehr Freunde

* Letztes Feedback
   3.06.16 19:45
    ...toll! - dann hat das
   6.06.16 14:17
    Nein, tatsächlich sind d
   22.09.16 11:59
    Glückwunsch zum Erfolg!.
   28.09.16 14:37
    Hallo, ich finde das se
   29.09.16 16:31
    Glückwunsch!!
   22.08.17 09:40
    Hallo , schade, dass du






Nie zufrieden...

Ich hatte mich schon sehr auf meinen Unterricht am letzten Freitag gefreut. Aber irgendwie lief diesmal alles ein bisschen anders. Wie bis jetzt eigentlich jedes Mal spielte ich zunächst die leeren Saiten. Schon da gelang es mir irgendwie nicht, eine Saite sauber zu spielen. Entweder rutschte mein Bogen seltsam weg, oder ich berührte eine der nächstliegenden Saiten. So schlecht habe ich das bisher noch nie gespielt. Ich kam nicht einmal zu den sechzehntel Noten, da meine Lehrerin das ganze lieber unterbrach und wir darüber redeten, wie ich mich dort verbessern kann. Dabei habe ich die leeren Saiten schon so oft geübt und wenn ich sie zu Hause spiele, dann funktioniert das ganze in der Regel auch recht gut.

Danach erzählte mir meine Lehrerin, dass vor den Sommerferien ein Konzert stattfinden wird, wo alle ihre Schüler zusammen mit Schülern einer Klavierlehrerin musizieren und ein paar Stücke zum Besten geben sollen. Ich darf dort auch mitspielen und sie hatte sich meinen Part bereits überlegt. Ich spiele die leichtere Stimme (quasi die zweite Geige) von "der Mond ist aufgegangen". Sogleich fingen wir an zu üben und ich probierte die Noten zu lesen während ich spielte. Sie begleitete mich dabei auf dem Klavier. Jedoch fiel es mir unheimlich schwer mich richtig zu konzentrieren und alles unter einen Hut zu bringen und so mussten wir häufig unterbrechen und wieder neu einsteigen.

Wir spielten das ganze bestimmt um die zehn Mal und es wurde Stück für Stück besser, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Vor allem weil die Unterrichtsstunde dann plötzlich schon vorbei war und nun erstmal zwei Wochen Osterferien sind, in denen ich keinen Unterricht habe. Das heißt ich bin jetzt zwei Wochen auf mich gestellt und kann üben üben üben, damit die nächste Unterrichtsstunde wieder besser läuft.

Das erste Mal ging ich aus einer Unterrichtsstunde und war irgendwie ein bisschen geknickt wegen meiner Leistung. Vielleicht nur weil das mit den leeren Saiten diesmal nicht so gut geklappt hat und weil ich ein bisschen Angst davor habe vor anderen auftreten zu müssen. Andererseits habe ich ja noch sehr viel Zeit bis dahin und habe auch richtig große Lust das Stück so richtig gut einzuüben, bis ich es im Schlaf spielen kann. Vielleicht habe ich gerade auch zu große Erwartungen und will, dass alles ganz schnell funktioniert. Dabei wusste ich ja von Anfang an, dass das kein Spaziergang wird... ;-)
22.3.16 00:15


... wenn sich Fehler einschleichen ...

In der letzten Woche ist die Unterrichtsstunde leider ausgefallen, da meine Lehrerin kurzfristig erkrankt ist. Also musste ich mir selbst überlegen, was ich am besten üben könnte. Ich wiederholte viel von dem was mir zuletzt gezeigt wurde (Tonleitern, Handlockerungsübungen, Ellenbogenhaltung).

Zusätzlich schaute ich in mein neues Notenheft, von dem ich zuvor berichtet habe. Ich fing einfach mal von vorne an und versuchte die Noten zu lesen und gleichzeitig zu spielen. Mit ein bisschen Herumprobieren ging es immer besser und ich merkte, dass die ersten Stücke meinen Übungen aus den ersten Unterrichtsstunden relativ ähnlich waren.

So kam ich schnell voran und erreichte relativ zügig die Mitte des Heftes. Dort machten die Lieder sehr viel Spaß, da sie schon recht herausfordernd waren. Sie beinhalten Saitenwechsel und verschiedene Fingerpositionen. Daher blieb ich erstmal in der Mitte des Heftes und versuchte dort auf Geschwindigkeit zu kommen.

Auch wenn das vor meiner letzten Geigenunterrichtsstunde (gestern) schon recht gut klang, stellte es sich doch als Fehler heraus. Irgendwie habe ich mir in den zwei Wochen ohne Unterricht ein paar komische Sachen angewöhnt, auf die ich jetzt erstmal wieder besonders achten muss und die meiner Lehrerin schnell auffielen. Dadurch, dass ich alles immer sehr schnell spielen wollte, vernachlässigte ich meine Ellenbogenhaltung. Daher konnte meine Hand nicht locker genug sein wodurch sich wiederum die Töne, die ich am Frosch (dort wo meine Hand den Bogen greift) spielte sehr kratzig und unangenehm anhörten.Zusätzlich halte ich den Bogen oft nicht parallel zum Steg, weshalb ich oft mit dem Bogen sehr nah an den Steg heranrutsche. Auch das klingt nicht besonders gut (wenn es nicht gewollt ist).

Trotzdem sagte meine Lehrerin, dass ich schon sehr schnell sehr weit gekommen bin. Und ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt wieder gezielter üben kann und ein bisschen fokussierter meine Fehler abstellen kann. Ich habe jetzt eine Menge angekreuzter Lieder in meinem Notenheft, auf die ich mich in der nächsten Woche konzentrieren werde. Natürlich werde ich diesmal schön langsam üben...
10.3.16 12:56


Es geht voran...

obwohl ich einige Tage nicht geschrieben habe, geht es doch voran. Ich schaffe es jeden Tag zu üben und die Motivation lässt nicht nach. Manchmal ist es nur eine viertel Stunde, aber das versuche ich dann an Tagen, an denen ich etwas mehr Zeit habe, wieder auszugleichen.

Bei der letzten (dritten) Geigenstunde betonte meine Geigenlehrerin mehrfach, dass ich wirklich schnell voran komme. Dadurch schaut sie aber auch etwas genauer auf meine Haltung, da ich dort offenbar schon gar nicht so schlecht bin. Sie sagte, dass das an meinem guten Körpergefühl liegt. Das höre ich natürlich gerne und freue mich sehr über die Fortschritte. Im Grunde macht es auch von Tag zu Tag mehr Spaß zu spielen, weil es immer lockerer und flüssiger voran geht.

Im Moment mache ich viele Übungen, die zur Lockerung des Handgelenks gedacht sind. Außerdem spiele ich fleißig G-Dur-, D-Dur und A-Dur-Tonleitern. In der zweiten Unterrichtsstunde hat meine Geigenlehrerin Punkte als Markierungen auf das Griffbrett meiner Geige geklebt, damit ich sehen kann wo meine Finger für die entsprechenden Töne hingehören. Allerdings durfte ich in der letzten Unterrichtsstunde schon nicht mehr so intensiv auf das Griffbrett schauen, damit ich mich nicht zu sehr daran gewöhne. Irgendwann sollen die Punkte ja auch wieder entfernt werden und meine Hand und meine Finger sollen ganz automatisiert die richtigen Stellen finden.

Morgen ist dann schon meine vierte Unterrichtsstunde. Meine Lehrerin hat mir ein Notenheft empfohlen, das ich mir bereits bestellt habe. Es ist für Geiger ab 4 Jahren :-) Ich habe die Altersgrenze also knapp überschritten und freue mich ab morgen dann Kinderlieder der ehemaligen DDR einüben zu dürfen. Ich werde berichten wie's läuft...
1.3.16 11:40


Kleine Randnotiz

Erstaunlich! Als ich vorgestern vor meiner zweiten Unterrichtsstunde zur Arbeit ging, nahm ich meine Geige gleich mit. Ich hatte nicht viel Zeit, da ich am späten Nachmittag noch einen Termin hatte und danach von dort direkt zur Geigenstunde fahren wollte.

Mit der Geigentasche auf dem Rücken erhielt ich viel Aufmerksamkeit. Vermutlich jeder Kollege wollte nun wissen was ich da habe und interessierte sich für mein neues Hobby. Von Squashtasche bis Scharfschützengewehr wurde alles geraten.

Neben vielen Informationen, die ich nun geben musste, hatte das ganze auch eine zweite für mich spannendere Seite. Ich erfuhr auf einmal von einer Menge Kollegen was sie einst für Instrumente spielten (zwei sogar selbst Geige). Die meisten fingen im jungen Alter an und hörten dann als Teenager auf. Ein Kollege bot mir sofort an, dass wir ja eine Band gründen könnten, da er selbst gerade angefangen hat ein Instrument zu erlernen. Er griff kurz in seine Tasche und holte Drumsticks fürs Schlagzeug heraus. Wir einigten uns darauf, dass wir in zwei Jahren starten können. Es wäre sicherlich eine interessante Kombination.

Es hat also auch etwas gutes seine Geige ein bisschen spazieren zu tragen. Die Leute erzählen plötzlich Dinge von sich, die man ansonsten wohl nicht erfahren hätte.

Ach ja, für ein Weihnachtslied mit meinem Chef vor dem Rest der Belegschaft habe ich mich auch gleich verabredet. Das ist ja zum Glück noch ein paar Tage hin...
19.2.16 15:06


Der erste Geigenunterricht

Ich betrat die Wohnung meiner Geigenlehrerin und sie war noch im heftigen Dialog mit der Schülerin, die vor mir ihre Unterrichtsstunde hatte. Sie war deutlich jünger als ich und es ging darum, ob sie ihr Geld lieber in eine Geige oder in den Führerschein investieren sollte. Ich war beeindruckt. In ihrem Alter wäre das für mich vermutlich keine ernst zu überdenkende Frage gewesen.

Dann war also ich an der Reihe. Ich stellte mich vor und durfte erzählen, wie ich auf die Idee kam das Geige Spielen erlernen zu wollen. Daraufhin zeigte sie mir ein paar Tricks zur besseren Handhabung des Instruments und dann sollte es auch schon losgehen. Ich positionierte mich, wie ich es tags zuvor in den Videos gesehen hatte und wurde dann auch gleich korrigiert. Der Ellbogen musste an eine andere Stelle und auch die Handhaltung war so noch nicht korrekt.

Mit dieser Haltung war dann die erste Übung nur die leeren Saiten zu streichen. Jede Saite jeweils eine halbe Note lang. Ich war selbst überrascht wie gut das ganze plötzlich funktionierte, wo ich einen Tag zuvor kaum ein angenehmes Geräusch erzeugen konnte. Aber mit der korrigierten Haltung ging es nun eigentlich ganz gut.

Meine Finger waren zwar noch ziemlich Steif und verkrampften sich immer wieder, aber durch gezielte Hinweise meiner Lehrerin wurde es von Minute zu Minute besser. Es war ziemlich schwierig sich auf so viele Dinge gleichzeitig konzentrieren zu müssen: Die Geschwindigkeit mit der der Bogen über die Saiten strich, die Handhaltung, die Ellbogenhaltung und das Wechseln der Saiten zu richtigen Zeit.

Nun erweiterte sich die Schwierigkeit meiner Aufgabe indem ich an die erste Aufgabe (jede Saite eine halbe Note lang jeweils 4x) die nächste Übung anhängte. Im Wechsel jede Saite eine halbe Note lang, zwei viertel Noten lang, eine halbe Note lang, zwei viertel Noten lang.

Das ganze wurde dann von meiner Lehrerin auf dem Klavier begleitet und es war absoluter Wahnsinn. Das klang schon gar nicht schlecht. Natürlich rutschte ich immer mal wieder ab oder war nicht ganz im Rythmus, aber so im Prinzip... war das schon fast richtige Musik

Nachdem ich noch ein bisschen korrigiert wurde und weitere Tipps bekommen habe, war die Stunde auch schon vorüber. Ich habe nicht bemerkt wie schnell die Zeit vergangen ist und war nach der Stunde wirklich körperlich erschöpft. Vermutlich weil ich auch häufig verkrampfte, aber das war nicht schlimm. Ich war super glücklich und habe die zuletzt beschriebene Übung als Hausaufgabe mit nach Hause bekommen.

Diese habe ich bereits fleißig eingeübt und freue mich auf die nächste Unterrichtsstunde. Ich werde berichten...
16.2.16 12:55


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung