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Der erste Geigenunterricht

Ich betrat die Wohnung meiner Geigenlehrerin und sie war noch im heftigen Dialog mit der Schülerin, die vor mir ihre Unterrichtsstunde hatte. Sie war deutlich jünger als ich und es ging darum, ob sie ihr Geld lieber in eine Geige oder in den Führerschein investieren sollte. Ich war beeindruckt. In ihrem Alter wäre das für mich vermutlich keine ernst zu überdenkende Frage gewesen.

Dann war also ich an der Reihe. Ich stellte mich vor und durfte erzählen, wie ich auf die Idee kam das Geige Spielen erlernen zu wollen. Daraufhin zeigte sie mir ein paar Tricks zur besseren Handhabung des Instruments und dann sollte es auch schon losgehen. Ich positionierte mich, wie ich es tags zuvor in den Videos gesehen hatte und wurde dann auch gleich korrigiert. Der Ellbogen musste an eine andere Stelle und auch die Handhaltung war so noch nicht korrekt.

Mit dieser Haltung war dann die erste Übung nur die leeren Saiten zu streichen. Jede Saite jeweils eine halbe Note lang. Ich war selbst überrascht wie gut das ganze plötzlich funktionierte, wo ich einen Tag zuvor kaum ein angenehmes Geräusch erzeugen konnte. Aber mit der korrigierten Haltung ging es nun eigentlich ganz gut.

Meine Finger waren zwar noch ziemlich Steif und verkrampften sich immer wieder, aber durch gezielte Hinweise meiner Lehrerin wurde es von Minute zu Minute besser. Es war ziemlich schwierig sich auf so viele Dinge gleichzeitig konzentrieren zu müssen: Die Geschwindigkeit mit der der Bogen über die Saiten strich, die Handhaltung, die Ellbogenhaltung und das Wechseln der Saiten zu richtigen Zeit.

Nun erweiterte sich die Schwierigkeit meiner Aufgabe indem ich an die erste Aufgabe (jede Saite eine halbe Note lang jeweils 4x) die nächste Übung anhängte. Im Wechsel jede Saite eine halbe Note lang, zwei viertel Noten lang, eine halbe Note lang, zwei viertel Noten lang.

Das ganze wurde dann von meiner Lehrerin auf dem Klavier begleitet und es war absoluter Wahnsinn. Das klang schon gar nicht schlecht. Natürlich rutschte ich immer mal wieder ab oder war nicht ganz im Rythmus, aber so im Prinzip... war das schon fast richtige Musik

Nachdem ich noch ein bisschen korrigiert wurde und weitere Tipps bekommen habe, war die Stunde auch schon vorüber. Ich habe nicht bemerkt wie schnell die Zeit vergangen ist und war nach der Stunde wirklich körperlich erschöpft. Vermutlich weil ich auch häufig verkrampfte, aber das war nicht schlimm. Ich war super glücklich und habe die zuletzt beschriebene Übung als Hausaufgabe mit nach Hause bekommen.

Diese habe ich bereits fleißig eingeübt und freue mich auf die nächste Unterrichtsstunde. Ich werde berichten...
16.2.16 12:55
 
Letzte Einträge: ... wenn sich Fehler einschleichen ..., Nie zufrieden..., Bald ist es soweit !, Die Lage ändert sich, Ein willkommener Zufall


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(16.2.16 14:35)
Na dann weiterhin viel Spaß und Erfolg


Ratemal (22.8.17 09:40)
Hallo ,
schade, dass du nichts mehr hinzufügst. LG

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