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Nie zufrieden...

Ich hatte mich schon sehr auf meinen Unterricht am letzten Freitag gefreut. Aber irgendwie lief diesmal alles ein bisschen anders. Wie bis jetzt eigentlich jedes Mal spielte ich zunächst die leeren Saiten. Schon da gelang es mir irgendwie nicht, eine Saite sauber zu spielen. Entweder rutschte mein Bogen seltsam weg, oder ich berührte eine der nächstliegenden Saiten. So schlecht habe ich das bisher noch nie gespielt. Ich kam nicht einmal zu den sechzehntel Noten, da meine Lehrerin das ganze lieber unterbrach und wir darüber redeten, wie ich mich dort verbessern kann. Dabei habe ich die leeren Saiten schon so oft geübt und wenn ich sie zu Hause spiele, dann funktioniert das ganze in der Regel auch recht gut.

Danach erzählte mir meine Lehrerin, dass vor den Sommerferien ein Konzert stattfinden wird, wo alle ihre Schüler zusammen mit Schülern einer Klavierlehrerin musizieren und ein paar Stücke zum Besten geben sollen. Ich darf dort auch mitspielen und sie hatte sich meinen Part bereits überlegt. Ich spiele die leichtere Stimme (quasi die zweite Geige) von "der Mond ist aufgegangen". Sogleich fingen wir an zu üben und ich probierte die Noten zu lesen während ich spielte. Sie begleitete mich dabei auf dem Klavier. Jedoch fiel es mir unheimlich schwer mich richtig zu konzentrieren und alles unter einen Hut zu bringen und so mussten wir häufig unterbrechen und wieder neu einsteigen.

Wir spielten das ganze bestimmt um die zehn Mal und es wurde Stück für Stück besser, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Vor allem weil die Unterrichtsstunde dann plötzlich schon vorbei war und nun erstmal zwei Wochen Osterferien sind, in denen ich keinen Unterricht habe. Das heißt ich bin jetzt zwei Wochen auf mich gestellt und kann üben üben üben, damit die nächste Unterrichtsstunde wieder besser läuft.

Das erste Mal ging ich aus einer Unterrichtsstunde und war irgendwie ein bisschen geknickt wegen meiner Leistung. Vielleicht nur weil das mit den leeren Saiten diesmal nicht so gut geklappt hat und weil ich ein bisschen Angst davor habe vor anderen auftreten zu müssen. Andererseits habe ich ja noch sehr viel Zeit bis dahin und habe auch richtig große Lust das Stück so richtig gut einzuüben, bis ich es im Schlaf spielen kann. Vielleicht habe ich gerade auch zu große Erwartungen und will, dass alles ganz schnell funktioniert. Dabei wusste ich ja von Anfang an, dass das kein Spaziergang wird... ;-)
22.3.16 00:15
 
Letzte Einträge: Der erste Geigenunterricht, ... wenn sich Fehler einschleichen ..., Bald ist es soweit !, Die Lage ändert sich, Ein willkommener Zufall


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn / Website (21.3.16 23:48)
Hallo! - nicht verzagen wegen der unrichtigen Töne! ...und nicht perfekt sein wollen... wünsch Dir eine Lehrerin, die mit Hochachtung deinen Willen begegnet, neben dem sicher ganz anderen Beruf sich solch einem Instrument zu widmen... Lebensfreude und Spaß und Energie sollt so ein "spätes" Hobby fühlen lassen - so gehe ich jedenfalls mit meinen erwachsenen Klavierschülern um. Alles Gute und LG!


dieerstegeige (22.3.16 10:45)
Hallo Dorehn,
vielen Dank, du hast Recht ! Allerdings ist es als ehrgeiziger Mensch immer schwer nicht nach Perfektion zu streben ;-) Mittlerweile hat sich meine Unzufriedenheit in Motivation gewandelt. Dadurch übe ich in den letzten Tagen noch mehr als sonst Aber dazu mehr im nächsten Eintrag...

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