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Die Lage ändert sich

In der letzten Unterrichtsstunde gab es mal wieder eine neue Herausforderung. Bisher war die Hand, mit der ich die Saiten greife, stets an der gleichen Position, so dass ich nur die Finger entsprechend auf der jeweiligen Saite absetzen muss. Damit konnte ich pro Saite 5 verschiedene Töne pro Tonleiter erzeugen indem ich entweder keinen Finger (also die leere Saite), den 1. Finger (vom Daumen aus gezählt), den 2. Finger, den 3. Finger oder eben den 4. Finger auf die Saite drücke. Der Daumen war dabei stets an der gleichen Stelle am Hals der Geige.

Die neu zu erlernende Technik nennt sich nun Lagenwechsel, bei dem man mit der Hand am Hals der Geige etwas nach oben rutsch. Und zwar genau so weit bis der 1. Finger an der Position ist, an der zuvor ein anderer Finger war. Rutscht man zum Beispiel bis zum 3. Finger, so befindet man sich dann in der 3. Lage usw. . Wichtig dabei ist, dass die Haltung der Hand dabei unverändert bleibt, also der Daumen mitrutscht und nicht in der ursprünglichen Position bleibt. Damit hatte ich anfangs noch ein wenig Probleme.

Ich bin nun fleißig dabei, den Lagenwechsel zu üben. Es ist allerdings nicht ganz einfach, da man sich nicht nur auf die Hand konzentrieren muss, sondern auch darum, dass man die richtige Stelle trifft, also den richtigen Ton. Das ganze macht wirklich sehr viel Spaß, weil es ziemlich außergewöhnlich klingt, wenn man auf der Saite rutscht und trotzdem weiter streicht. Es entsteht dabei ein sich stufenlos verändernder Ton, bis man in der entsprechenden Lage angekommen ist. Die Übung dazu sieht dann wie folgt aus:

Man startet in der 1. Lage mit dem 1. Finger und spielt einen halben Bogen auf dem Ton. Die zweite Hälfte des Bogens rutscht man dann in die 2. Lage. Darauf spielt man einen halben Bogen mit dem 1. Finger in der 2. Lage und rutscht auf der zweiten Hälfte zurück in die 1. Lage. Dann startet man von vorn, mit dem Unterschied, dass man diesmal in die 3. Lage rutscht (zurück zur 1.) und beim nächsten Mal in die 4. Lage. In der 4. Lage angekommen geht es dann rückwärts.

In Begleitung mit dem Klavier klingt das alles dann fast wie ein (zugegebenermaßen sehr lustiges,) fertiges Lied.
25.9.16 19:49
 
Letzte Einträge: Der erste Geigenunterricht, ... wenn sich Fehler einschleichen ..., Nie zufrieden..., Bald ist es soweit !, Ein willkommener Zufall


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


edithp (28.9.16 14:37)
Hallo,
ich finde das sehr bewundernswert, was Du tust! Und Geige ist wirklich nicht einfach - (höre das immer beim übenden Nachbarskind;-)
Ich lese deinen Blog auch sehr gern und freue mich, dass Du wieder zurück bist.

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